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| EINE
REISE DURCH DIE „UNTERWELT“ ROMS ALTERTUMS UND CHRISTENTUM |
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Kurzübersicht: Diese Tour lädt dazu ein, zauberhafte Orte und Geheimnisse der Stadt zu entdecken und in der Geschichte bis in die ersten Jahrhunderte des Mittelalters (4.-6. Jh. n.Chr.) zurück zu gehen. In dieser Zeit, die durch den Untergang des Römischen Reiches geprägt ist, und in der der politische und wirtschaftliche Verfall immer weiter fortschreitet, werden antike Häuser und Tempel als Steinbrüche genutzt oder mit prächtigen Kirchen überbaut. Auf dieser Tour werden fünf unterirdische Areale dieser Art von größtem Interesse sein. Nur wenige Schritte vom Kolosseum entfernt, auf dem Gipfel des Celios gibt es noch einen Winkel, der die Zeit seit dem Mittelalter überlebt hat: Eine kleine Straße führt bergauf zu dem imposanten Glockenturm und der beeindruckenden frühchristlichen Kirche, die auf den Überresten eines antiken, dem Herrscher Claudius gewidmeten, Tempels erbaut wurden. Tatsächlich steht die Kirche vollständig auf den darunter liegenden Gebäuden, die in die Zeit zwischen dem 2. und dem 4. Jh. v. Chr. zurückdatiert werden können. Durch die mittelalterliche Überbauung sind sie sehr gut erhalten geblieben, so dass man auch heute noch die reich geschmückten, mit Fresken verzierten Säle betrachten kann. Unter der Kirche kann man die Entwicklung zweier römischer Häuser durchstreifen, eine kleine private Badeanstalt bewundern, sowie eine Insel (das Urmodell der modernen, mehrstöckigen Häuser) und eine kleine Straße sehen, die sich heute allesamt direkt unterhalb der Kirche befinden. In der Mitte der Kirche kann man noch die Reliquien des Senators Bizante und die seines Sohnes sehen, die im 6. Jh. v. Chr. hier aller Wahrscheinlichkeit nach das Martyrium erlitten haben. Schließlich betreten wir die immense Ebene des Circus Maximus, die uns sogleich das Geschrei der Anhänger von Waagenrennen ins Gedächtnis zurückruft, wie sie ihre Lieblingsmannschaften (ursprünglich gab es vier Mannschaften, die jeweils mit vier unterschiedlichen Farben gekennzeichnet waren) anfeuern und mitfiebern. Außerdem kann man sich hier noch gut die mächtigen Tribünen aus der römischen Ära vorstellen, die gut und gerne 250.000 Zuschauer fassten. Die wunderschöne mittelalterliche Kirche Santa Maria in Cosmedin (aus dem 8. Jh. n. Chr.) mit ihrer außergewöhnlichen Innenausschmückung und ihrem hochaufragenden Glockenturm wurde errichtet, indem man auf die bereits bestehende Struktur und die Säulen einer Halle aus dem 1. Jh. v. Chr. zurückgriff und hinsichtlich der Krypta sich den (aus dem 2. Jh. v. Chr.) bestehenden Herkulestempel zu Nutze machte. Der majestätische Tempel des siegreichen Herkules, der herrschaftliche Tempel des Gottes Portunus und der imposante Ianusbogen erlauben es dem Beobachter, die Entwicklung der Architektur zu verfolgen. Die Kirche San Nicola in Carcere ist in ihrer Art einzigartig: Von außen beeindrucken die sieben wuchtigen Säulen, die in die Seitenwand eingelassen sind, ganz zu schweigen von dem Eingangsbereich der Kirche und den Kellergeschossen. Dort findet man sich inmitten dreier römischer Tempel (aus dem 3.-2. Jh. v. Chr.) wieder und in einer Ecke hat man sogar den Eindruck, noch den Geruch geopferter Tiere wahrzunehmen, so dass man sich unwillkürlich in eine andere, vergangene Epoche zurück versetzt fühlt. Das jüdische Ghetto erzählt die Leidensgeschichte der Juden von ihren Anfängen bis in die Zeit der faschistischen Deportationen. Es wurde im Jahre 1555 errichtet und beruht auf den monumentalen Resten des Octavia–Portikus aus dem 2. Jh. v. Chr., der nach und nach der Kirche Sant’ Angelo in Pescheria einverleibt worden ist. Unmittelbar in der Nähe des ehemaligen jüdischen Ghettos befindet sich die Tiberinsel, die man auf antiken Brücken erreichen kann. Sie war einst dem griechischen Gott der Medizin, Aeskulap, geweiht, für den hier zusammen mit seiner Schlange ein großer Tempel stand, von wo aus man noch heute eine prächtige Aussicht auf den Tiber, die Stadt und auch auf Trastevere hat. Dieses älteste Stadtviertel Roms werden wir nun besichtigen. In der Nähe der Kirche San Francesco a Ripa befindet sich eine Statue von Bernini, die schöne Albertina. Ihr eindringlicher, religiös-entrückter Gesichtsausdruck führt uns unmittelbar in die Zeit des skandalträchtigen Barock. Die Basilika Santa Cecilia befindet sich demgegenüber in einem etwas abseits gelegenen Winkel Trasteveres und zeichnet sich durch einen weitläufigen Kirchhof und einen Portikus mit mittelalterlichen Grabsteinen aus. Die Kirche selbst ist sehr weitläufig und darin ist insbesondere die Statue der Heiligen Cäcilia (aus dem Jahre 1600) sehenswert, die im 2. Jh. v. Chr. an dieser Stelle das Martyrium erlitt. Der Künstler hat sie so, d. h. unversehrt dargestellt, wie er sie bei der Öffnung des Sarkophags im Jahre 1599 gesehen hat. Das Ciborium von Arnolfo di Cambio aus dem Jahre 1293, das sich über dem Hochaltar befindet, zeugt von der Intimität und geistigen Erhebung mittelalterlicher Skulpturen. Unterhalb der Kirche finden sich Überreste aus diversen Epochen (vom 1. Jh. v. Chr. bis zum 4. Jh. n. Chr.) und den verschiedensten Gebieten, so war ein Teil der Kirche z. B. ehemals ein Thermalort und das zur Zeit Cäcilias. Hier, in diesen Thermen erlitt sie schließlich auch ihr Martyrium. Im Gegensatz dazu wurde die Kirche San Crisogono aus dem 12. Jh. auf den Grundmauern einer großen Basilika aus dem 5. Jh. n. Chr. gebaut, von der man heute noch Fresken, die Absis und das Taufbecken bewundern kann. Die wohl prächtigste Kirche Trasteveres ist jedoch
zweifellos Santa Maria in Trastevere, um die sich zahlreiche
Legenden ranken und die den Besucher schon von weitem mit ihrem romanischen
Glockenturm und ihrer Fassade aus Mosaiken anzieht. Sie befindet sich
im Zentrum des Stadtviertels und inmitten der kleinen Gässchen scheint
die Zeit stehen geblieben zu sein. Im Inneren der Kirche erzählen
Mosaike (aus dem Jahre 1291) die Geschichte der Jungfrau
von Cavallino und nehmen in ihrem Stil zumindest ansatzweise das Zeitalter
der Renaissance vorweg. Dasselbe lässt sich auch für die Madonna
della Clemenza (aus dem 6. Jh. n. Chr.) sagen, die mit in flüssigem
Wachs aufgelösten Farben auf Holz gemalt ist. Insgesamt kann man
allein in dieser Kirche eine Reise durch die Kunstepochen
machen – von der heidnischen bis hin zur christlichen. Ihre Kunstwerke
haben darüber hinaus zahlreiche Künstler zu neuen, herausragenden
Kunstwerken inspiriert. |
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| Gesamtpreis bis 5 Personen: 210 € | Dauer: 4 Stunden | |
| Durch die Ewigkeit Führungen Die Geschichtserzähler des neuen Millenniums Mobile: +39.347.37.11.546 - Mailen Sie hier |