FRÜHCHRISTENTUM UND KATAKOMBEN
 

Kurzer Überblick: Wir beginnen in der Oberkirche der Basilika S. Clemente, wo Sie die Symbole und Geschichten der wohl schönsten Mosaike und Fresken Roms verstehen und bewundern werden können. Dann betreten wir die unterirdischen Ausgrabungen und entdecken die gesamte Kirche des 4. Jahrhunderts mit ihren Sarkophagen, Malereien und Säulen. Schließlich steigen wir noch weiter hinab zum dritten Niveau der Kirche, wo wir eine Straße vorfinden, die einen Festraum, welcher dem Mithraskult gewidmet war, vom Haus des Clemens trennt. Dieses Haus war Versammlungsort der ersten Christen. Auf dem wunderschönen Platz vor S. Giovanni in Laterano besichtigen wir das älteste Baptisterium der Stadt. Dieses weist einen oktogonalen Grundriß auf, ein antikes Taufbecken und Fresken, die uns Geschichten aus dem Leben Konstantins erzählen, dem ersten christlichen Kaiser. Wir gehen nun zur Heiligen Treppe von Jerusalem , auf der Jesus sein Blut verlor und die heute noch zahlreiche Pilger, auf Knien und im Gebet versunken, ersteigen. In der nach Sankt Peter ältesten Kirche Roms, befinden sich Roms älteste Türen, die für Jahrhunderte dem Senat gehört hatten. Hier werden wir, neben vielen anderen Dingen, die Reste der Tafel des Letzten Abendmahls und die Häupter des Hl. Petrus und Paulus entdecken. Zum Ende der Tour hin besichtigen wir die Katakomben , diese unglaublichen Bestattungsorte, wo schon die Künstler der Renaissance die Spuren der Vergangenheit suchten. Die Tour endet auf der ältesten Straße Roms, der via Appia, in der Nähe des Mausoleums der Cecilia Metella, wo die Zeit still zu stehen scheint seit den Tagen, als Nero und der Apostel Paulus hier entlang schlenderten.

 
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Gesamtpreis bis 5 Personen: 230 euro
(plus Trasfert vom Stadtmitte zu den Katakomben)
Dauer: 5 Stunden plus Mittagspause
 

Einige Themen unserer Tour: Der Beginn des neuen Jahrtausends brachte eine Flut an neuen Kulten mit sich, die weg von einer oberflächlichen Haltung zu Gott, zu einer direkteren und persönlicheren Gott-Mensch-Beziehung führte. Die heidnischen Priester der Römer hielten nicht viel von einer Berufung. Die entstammten dem politischen Gemeinwesen und kehrten nach getaner Arbeit auch wieder dorthin zurück. Außerdem waren mehr Gefolgsmänner innerhalb der Tempel nicht erlaubt. Im Gegensatz dazu erlaubten die neuen Religionen die Bildung einer Gemeinschaft, an deren Rituale alle teilnehmen durften, und somit dem Zusammensein eine ganz neue Bedeutung gaben. Sie entdeckten die heilige Dimension der Opferung und der Kommunion wieder. Abgesehen von dem Mithraskult , dessen Spuren überall in der Stadt zu finden sind, erzählen wir Ihnen vorwiegend von den ersten Jahrhunderten des Christentums. Beginnend mit den ersten heimlichen Treffen, der Verbreitung der Symbole, wie zum Beispiel das des Phoenix als Zeichen der Unsterblichkeit, das der Taube und des Fisches, der zahlreichen in Malereien festgehaltenen Geschichten und Legenden über Wunder und Märtyrer, der Beisetzungen in den Katakomben und dem Ende der Verfolgungen mit der Erhebung des Christentums zur einzigen Staatsreligion. Von hier geht es weiter zum Bau der ersten Basiliken, der Sammlung und Verehrung der Christusreliquien und anderer Märtyrer, der theologischen Debatte gegen Ketzerei, und zum Erwachen einer neuen symbolhaften Kunst, welche die Vergangenheit verleugnet und neue Formen und Stile erschafft. Wir bieten Ihnen eine Reise zu Plätzen intensiver Spiritualität und außergewöhnlicher Schönheit.

Durch die Ewigkeit Führungen
Die Geschichtserzähler des neuen Millenniums
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